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heilig, weil ihm kein Mittel zu schlecht war, seinenZweck zu erreichen. Der ehrliche Mann ward meistein Opfer seiner Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit,fast überall ward er unter die Füße getreten. O,viele traurige Erfahrungen haben gerade die guten,die besten Menschen gemacht; sie wollten ihren Grund-sätzen treu bleiben, wollten ehrlich durch die Weltgehen, und wurden überall Opfer. Nach und nach,so oft betrogen, wurden auch sie mißtrauisch gegendie Menschen, fingen an, den Glauben an die Red-lichkeit Anderer zu verlieren; die schlechten glaubtenan keine Redlichkeit, weil sie selbst keine halten, dennin der Regel beurtheilt der gewöhnliche Mensch nachseinem eigenen Gut- oder Vöscsepn die Handlungenanderer Menschen und die Absichten derselben. Soging fast überall der Glaube an Redlichkeit verloren,die Meiste» faßten nur ihren eigenen Vorthcil insAuge, und glaubten, die Sorge für sich und seinDurchkommen wäre das Einzige in der Welt, wassich noch thun lasse. So trat der Eigennutz als vor-herrschend auf, und verdrängte alles höhere, edlereStreben.
Ja, fragen sich alle bessere und verständigereMenschen ehrlich und redlich: habe» sie in unser»
Ei» Hauptgrund des gegenseitigen Mißtrauens wardspäterhin auch die geheime Polizey, das französischeSpionenwesen.
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