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XXXII.
Des Unterthans letzte Zuflucht *).
^es Unterthans letzte Zuflucht ist sein König. Undeben hierin liegt der Ning, an welchem der Monarchdie ganze Staatsverwaltung und die Grundfeste desReichs halt; und, gehörig eingerichtet, hält diesenRing von unendlicher Gewalt die Kraft eines Fi»,gers.
Zreylich fordern wollen, der König solle alleBittschriften an ihn stch ohne Ausnahme vortragenlassen, das wäre viel zu viel gefordert; denn ein Kö-nig hat an stch viel zu thun, und auch im Monar,chen fordert die Natur ihre Rechte. Aber wenn auchder Monarch nur zuweilen einzelne Thatsachen derausübenden Verwaltung in allen Theilen seines Staa-tes, wenn er nur einzelne der auffallenden erfährt,das ist genug für ihn, genug für die Untcrthanen,genug für den guten Gang der Verwaltung im Staa-te. Nur von Zeit zu Zeit einzelne Fälle der Ge-rechtigkeit auch gegen den geringsten Unterthan vomThrone aus, und der gute Zweck wird erreicht; jederBeamte nähmlich wird sich scheuen, Unrecht zu thun.
') Geschrieben im May I5l6°