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Die Gefreuten haben ihre regelmäßigen Waffen-Übungen besonders, die jährlichen allgemeinen ausge-nommen, bcv denen die verschiedenen Netten, jedochjede als solche abgesondert, ein gemeinsames Ganzesausmachen.
Für beyde ist die Waffenüöung Ehrensache, undgeschieht in der Regel an festgesetzten Tagen undStunden, ohne besondere Ansage.
Die Waffcnübungen geschehen für die Grfreytenan Wochentagen, für die Uugefreyten an Sonntagen,aber Nachmittags nach der Kirche.
Die Platzordnung in den Rotten der Gefreutensowohl, als der llngefreyten gebe die Nachbarschaft»ach der Hänscrordnung. (Eine feste Platzordnungist einer willkührlichen in mehrerer Hinsicht vorzuzie-hen, und die Nachbarschaft gibt und erhält ein gutesBand.)
Jede Rotte habe ihre festen Sammelplätze, abernicht vor den Häusern der Officiere. OeffenrllcheGcmeindeplätze sind die geeignetsten. Hauptsammcl-platze finden sich außerhalb im Freyen.
Die zweckmäßigste Haupt-Waffenübung Warewohl für Gcfreptc und Ungefrcyte das Scheibenschie-ßen ; auch Fechten. Dann das Gehen und Wendenin geschlossenen Reihen, und das Viereckbilden.
Kavalleriedieust bliebe wohl nur für Gefreyte,die gut beritten sind, und zur Lust ihn wählen.