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für die Kirche, die andere außer derselben; be>Meinfach und anständig, der Ku-chenornat feyerlich,würdevoll, aber immer natürlich.
8) Der Zweck der öffentlichen Gottesverehrungenaller Glaubensbekenntnisse, der überdies die Gebildet,sten wie die Ungebildetem gleich anspricht, ist An,dacht. Was dieselbe erhöhe» kann, werde in allenKirchen befördert, was sie störet, werde in allen ver,mieden. Hierhin gehört unter anderm vornehmlichfeierliche Stille und in allem kirchlichen Aeußern —Würde.
In jeder Kirche sep ein der Gottheit vornehm,lieh geweihter Ort. Das Allcrheiligste in dem Tem,pel zu Jerusalem hatte eine» sehr weisen Grund.Dasselbe habe wie dort einen Vorhang, der nur sel,ten und bep sehr feierlichen Gelegenheiten gclüpfetwerde; dieses Allcrhciligstc werde feierlich ausgestat,fet. Vor demselben mag die heilige Lampe, und zurZeit der Ocssnung ein Alcarfeuer brennen
Die beiden vornehmsten Theilc der GottcSvereh,rung, zur Beförderung ihres Zweaes — der An,dacht, sind feierlicher Gesang und feierliches Geberh.Soll die Predigt hier mitwirken, so muß sie -ineneigcnthümlichcn Werth haben, den nur Wenige, We,
») Zu bedenken ist, daß für die große Mehrzahl daSBildliche nicht ohne Nutzen ist.
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