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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
Entstehung
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Die Veranlassung zu diesem Empfehlungsschreiben an denKurfürsten war die folgende : Im Jahre 1607 hatte JohannesGünste von Herrn Hieron3'mus von Löwenstein, genanntSchweinsberg, und seiner Gemahlin Christina, geb. von Hat-tenbach, gegen 83 o Rthlr dessen im Amt Gudensberg gelegenenHof zu Werckell, den Fronhof, pfandweise in Besitz bekommenin der Meinung « dass dieses Gutt denen von Löwensteinerblich zustendig » sei, während diese es von Kurmainz zumLehen hatten, sodass das Gut feudal und nicht allodial war.

Der Sohn, Adolf Sittig von Löwenstein, ultimus familiae ,verlehnte seinerseits den Hof gegen einen gewissen Zins zuletztan den Conductor (Meyer) Werner Schalhard zu Werckel.

Bei dem Tode des letzten von Löwenstein-Schweinsbergwurde den Erben des Johannes Günste als den creditoribushypothecariis der Fronhof zugesprochen, wogegen Schalhardprotestierte. Ein langwieriger Prozess war die Folge, derschliesslich zu Gunsten der Günste entschieden wurde, woraufsie den Fronhof von Kurmainz zum Mannlehen empfingen.

III. Hermann Guenste, Rathsverwandter zu Gudensberg,gest. ca. l 655 . [In der Lehnsakte wird am 27 März 1 65 S Joh.Cramer als Vormund der Kinder eines Herrn. Günste genannt,I 1 . Iig 8 ]. Cop. Helene Gossmann aus Waldkappel, die am3 o Dec. 1675 zu Gudensberg im Alter von 64 Jahren begrabenwurde.

Nach Familiennachrichten des protestantischen Zweigs hatteHerman in Marburg studiert, 6 Jahr lang als schwedischerGesandschaftssekretär gedient und zu Köln die Enkelin desweiland Gouverneurs von Gent von der Finke, eine geboreneGossmann, geheiratet [Landrat Weber in Wolfhagen Derehemalige Stiftshof «auf dem Friedhofe » zu Fritzlar in Zeitschriftdes Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. NeueFolge, 4. Band, Seite 26g].