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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
Entstehung
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Inzwischen war Hallenberg um das Jahr 1282-83 wahrschein-lich vom Grafen Otto von Waldeck zerstört und um I2g3 vomMarschall Johann von Plettenberg wiederaufgebaut worden.Zwei grosse Brände, die fast die ganze Stadt einäscherten —der eine um 1400 der andere im Jahre i 5 ig — taten das ihrige,um die älteren Pfarr- und Stadtbücher zu vernichten, sodassdie Nachrichten nur spärlich fliessen.

Was noch vorhanden, was ich bis jetzt gefunden, findet Ihrauf den folgenden Seiten; doch beschränke ich mich nach 1571im Wesentlichen auf solche Einträge, die für die Genealogieunserer Linie von besonderem Werte zu sein scheinen.

1482 seind hier gewesen 61 Burger, alte geschlechte deroZeit: Polmänner, Bangen, Grusemänner, Schnorbusche, Cran-

auger, Bonacker, Conrader.Lodderhosen.[Msc. VII

5 gog I fol. 104].

i5io sind 40 vornembste Burger gesetzt auf ein pferd undKrebs, 21 auf ein Spies und Bart, 16 Burger und Burgersonetheils auf Krebs theils auf armbroste. Ewalt Heineman nurein rohr zuverordnet, item Gerlach Bange und Pfaffen Jo-hans Gerlach erste schützen und wiltschiesser gewest [Msc. VII5 gog I fol. 110]. Ich nenne diesen Gerlach : Gerlach I.

i5i8 Cord (Curt, Conrad) Bange Fromisser hier gewesen| Msc. VII 5 gog I fol. 110]. In der Matrikel der Universität Kölnfinden wir anno i5i8 [Keussen 5 i 8 , 97]: Conr. Banghe de Hal-lenbergh, presbyter, ad theologiam. Das Frühmess-Beneficiumwar 1346 gestiftet worden [Seib. Urk. Buch , Bd. II, p. 343 ].Er ist wohl identisch mit dem Gonrad Spanghe, capellanund frumisser, der nach einer Abschrift aus der B’schenChronik in Msc. VII 5 gog I fol. 246 dem Erzbischof eine