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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
Entstehung
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Viel Wissenswertes steht auch in Prof. Stolls schönem Pro-gramm Friedrich Karl von Savignys Sächsische Studienreise ijggund 1800 (Leipzig, Fock).

Hier nur noch der Anfang eines Briefes von ClemensBrentano, der den seltenen Mann in wenigen Zeilen EuremHerzen näher bringen wird, als ganze Bände es vermöchten :

Bukowan am heiligen Abend 1812

Theurer und herzlichgeliebter alter Freund !

Ihr werdet euch wundern, von mir wieder etwas zu hören, und doch istes nicht recht, wenn ihr euch darüber wundert, denn alsdann habt ihr meinHerz niemals gekannt, in dem ihr seit ich euch kenne unter den rechtenächten, kräftigen, verstehenden, treuen, wahren und gesundesten Naturen,den wahren Freunden und Männern immer oben an gestanden habt. Ichhabe nie aufgehört an euch zu gedenken, und habe mich immer mit Liebeerinnert, wie manche ganze Ansicht, und wie viele Notitzen in wissen-schaftlicher Hinsicht, wie viele freudige Stunden, und wie manchen Trostich eurer Freundschaft verdanke; ihr seid mir in der merkwürdigen Periodemeines Lebens, als ich mich mit dem ewigen Savigny verband, in dessenKreis erschienen, und aus dessen Kreis seit ihr es allein, der mir durch unddurch bewähret und äclrt in meiner Achtung und Liebe geblieben, so nehmtdann vor Allem diesen herzlichen Eingang als Dank voraus vor allefrüher genossene Liebe und lasset mich zu der näheren Veranlassungdieses Briefes schreiten *).

Über meines Vaters Urgrossvater, den Mag. Joh. Chr. Bang,stelle ich Euch unten kurz zusammen, was ich über ihngefunden, und lasse dann einige seiner kleineren Schriftenfolgen.

Das Andenken dieser beiden wackeren Männer bei ihrenNachkommen und besonders bei Euch, mein Otto und Alfred,

*) Original jetzt im Germanischen Museum in Nürnberg.