Zeit gegeben, ich sandte aber schon, um desto eherdie Approbation zu erhalten, unter 22. diesesMonats, folgende Ausarbeitung ein. (Folgt langerlateinischer Text, am Schlüsse: 0. tl. HartumUsä. Dr. Nulbsmiae g.6 Rurum cl. 22. Oebr. 1770.)
Daß man mit dieser Ausarbeitung hohenGrts zufrieden gewesen sei, solches beweist diegleich darauf erfolgte Approbation. *)
Hierauf legte ich den in der Medizinalordnungvorgeschriebenen Lid vor dem Magistrat zu Bochum,welcher dazu vom 0oIIoZio msctioo komittiert war,ab und begab mich im Herbst dieses Jahres vonMülheim weg und nach Bochum.
Nachrichten von der Geburt meiner5öhne nebst anderen Vorfällenv. I. 5770-5785.
In den ersten Iahren meines Aufenthaltesin Bochum hatte ich noch immer mit meinemschwächlichen Gesundheitszustande und anderen
*) Dieselbe lautet Eingangs:
Wir Friedrich von Gottes Gnaden, König in Preußen,Markgraf zu Brandenburg, des hl. Rom. Reichs, Ertzkämmererund Ehurfiirst xp. Thun kund und fügen hiermit zu wissen:Danach uns der Ooetor Nsäioius,s Tarl Arnold Kortum, ge-bürtig aus Mülheim an der Ruhr, allerunterthänigst zu ver-nehmen gegeben: Wie er sich in Bochum niedergelassen unddem Publico daselbst mit seiner erlernten ?ruxi Nsäies, zudienen entschlossen sei, demnächst usw.
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