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Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte
Entstehung
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vielen Verdrießlichkeiten zu kämpfen. Dieseshinderte mich aber nicht meine Praxis gehörig zubesorgen und in Nebenstunden zuweilen überallerlei Stoffe Abhandlungen zu verfertigen undin dem Duisburgischen Anzeiger abdrucken zulassen, sie wurden jedesmal gern angenommen.

I. I. d. 2Z. Augusti Morgens um

? Uhr wurde uns ein Söhnlein geboren, welchesden ^7. vom p. Insp. Bordelius getauft wurdeund die Namen Johann Larl Arnold erhielt. DiePaten waren meine Tante Nartum geb. Saal-mann, meine Schwägerin Nüntzel geb. Rautertin Mülheim, mein Gheim Severin in Bochumund meine Mutter, der perr Bürgermeister Jacobisenior, wie auch mein Schwager Ballot.

In diesem Jahre wurde ich von einer Gesell-schaft von Gelehrten, welche sich verbunden hatten,eine Wochenschrift unter dem Titel Der Gemein-nützige in Wesel herausgegeben, welche meistenteilsin Wesel und elevischem Lande wohnten, ersucht,diese löbliche Absicht durch eingeschickte Bei-träge zu befördern und die Gesellschaft durchmeinen Beitritt zu verstärken. Ich nahm die Auf-forderung an und sandte sowohl prosaische Auf-sätze als auch Gedichte öfters ein. Es sind vondieser Wochenschrift 3 Bände im Drucke und siefand ziemlichen Beifall. Sämtliche Gedichte undAufsätze, unter welchen ein N sich befindet, sindaus meiner Feder. Mein eingeschicktes Stück

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