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Gedanken über die in Deutschland herrschende Theurung, nebst Vorschlägen dieselbe künftig abzuwenden
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übrigens jenen doch auch nicht beneiden möchte, diein Grönland oder in den brennenden Wüsten vonAfrika bei dieser Vcrtheilung ihre Residenz angewiesenbekamen; sollte man ihnen auch einige Füße zu ihrerArrondirung mehr geben.

Die vierte Ursache möchte, nach meiner Meinung,darin bestehen, daß man fast alle Jahre eine neueMenge Acckcr, die bloS zur Erzielung der Früchteehedem bestellt wurden, jetzt zum Anbau desTabackS,der Runkelrüben, deö Flachses, der Rübesaat, derZichorie, der Futterkräuter rc. bestimmt. Ohne dieMitwirkung der übrigen Ursachen wäre das dadurchentstehende Deficit vielleicht kaum fühlbar; aber jetzttragt es allerdings schon zum Ganzen bei.

Zur fünften Ursache zahle ich den Mangel anAchtung für die Agricultur und ihre Behandlung alsWissenschaft, durch welche die Gewinnung des höchst-möglichsten Ertrags der Aecker immer noch nicht er-reicht wird, und wodurch das Gleichgewicht der Pro-duction und des Bedürfnisses wieder genähert werdenkönnte. Immer schmachtet noch dieser Grundpfeilerdes öffentlichen Wohls, mit dessen Flor unser Wohl-stand im engsten Verhältnisse steht, unter den Händender rohcsten Empirie. Die Gegenstande des Lug-uslassen uns weder Zeit noch Muße, ihm die verdienteAufmerksamkeit zu schenken. Selbst der Stand derBauern so wichtig und so ehrwürdig er ist>nimmt noch alle Jahre ab, weil sogar die Bauern,nur zu oft, den armseligen Ehrgeiz haben, ihre Söh-ne Gelehrte oder Handwerker werden zu lassen; da