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Kurzgefasste Anweisung zur Algebra zum Schul- und Privat-Gebrauch
Entstehung
Seite
148
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14Z Von der Regel des Pombelli«

Es sey demnach diese Gleichung gegeben: xck 6x^-s-i2xx i2x-f"4o, welche in dieser Formel enthal-ten sevn soll: (xx gx-f-pH (yx-s-v)-o, wo imersten Theil Zx geseht worden, weil z die Hälfteist der Zahl6 im zweiten Glied der Gleichung. DieseFormel aber entwickelt gibt: x» 6?ck-j-(2p^ft9 <zg)XX l6p4-2gl-)x-s-pp rro. Mit dieser Form ver-gleicht man nun unsere Gleichung, so bekommt man:I. 2p-s-y <zg12. II. 6p-f-2rzr12. III. zip ir

4. Aus der ersten erhalten wir rzg2p z; ausder zweiten 2<zr^l2 6p, oder <zr6Zp; und ausder dritten ripp 4. Nun multiplicire man rr undgg mit einander, so bekommt man: <z<p-r2p^ gpp

8p-s-t2. Quadrirt man aber den Werth von gr, sokommt szgrrz6 z6p-s-ypp: daher erhalten wir dieseGleichung: 2p^ Zpp 8p 12 ypp Z6p -s-z6,oder: 2p^i2pp-s-28p 24o, oder durch 2 divi-dirt: p^6pp-s-i4p120, wovon die Wurzel ist:p2; daraus wird czg1, oder <z1; ferner gr»-

o. Unsere Gleichung wird also seyn: (xxzx-s-2)^

xx; daraus die Quadratwurzel xx Zx-j-2-j-x.

Gilt das Zeichen -s-, so hat man xxgx2; für dasZeichen aber xx2x 2; woraus diese vier Wur-zeln gefunden werden: x2-4-1^2, und xk.

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Z u s a tz.

So weit ist man bisher in Auflösung der algebrai-schen Gleichungen gekommen, nämlich bis auf den vier-ten Grad, und alle Bemühungen, die Gleichungen vomfünften und den höhern Graden auf gleiche Art aufzulö-sen, oder zum wenigsten auf die niedrigsten Grade zubringen, sind fruchtlos gewesen: also daß man nicht imStande ist, allgemeine Regeln zu geben, wodurch dieWurzeln von höhern Gleichungen auefindig gemacht wer-den könnten.