II
Von Auflösung der Gleichungen.
Bei algebraischer Auflösung der Aufgaben bestehendie Gleichungen aus bekannten und aus unbekanntenGrößen.
Erstes Beispiel.
In einer gleichstehenden wage befindet sich inder einen wagschale ein 8 pfundiger, und auch einunbekannter Stein, dessen Gewicht man nicht weiß;in der andern aber 12 ich: wie schwer wird dem-nach der unbekannte Stein wohl seyn'k
Auflösung.
Man nenne ihn x: so bekommt man folgendeGleichung: x -fl 8 — 12
Um nun das Gewicht von dem unbekanntenStein zu finden, so muß man die Gleichung aufx bringen, und folglich die bekannte Große 8 weg-schassen. Dieses gcschiehct aber, wenn man aufbeiden Seiten der Gleichung 8 subtrahirt, als:
x ss- 8 — 12— 8 —8
X — ss tch der unbek.Stein.
Zweites Beispiel.
welches ist der Werth von x in folgender Glei-chung s
x -ss 8 — 6 — Z2
-ss 6 -s- 6
x -ss 8 Z8 — 8
Antw. X — ZO