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fündlich theuer bezahlen liessen, vhnerachtet sie dieKranken mit einer gefühllosen Härte behandelten,sie faule Leute schalten, ihnen zuinnrheten Steinezu tragen, in ihren Garten «nd auf ihren Aeckcmzu arbeiten, so mußten sie doch auf eine unbegreif-liche Art daö arme Volk so gegen den Arzt einzu-nehmen und zu verblenden, daß immer der große»re Theil es mit ihnen hielte. Nur wenige Hieltensvon ganzem Herzen mit dein Abkömmling des kö-niglichen Hauses. Eben deswegen erschien er ohneallen Glanz, damit auch der Aermste, Kränksteund Blödeste Vertrauen zu ihm fassen könnte. ESwar unaussprechlich rührend, wenn er bald da, balddort, wo er einen Haufen Kranker sähe, mit der an»ziehendstenFrenndlichkeit alle Mühselige, vonSchmer«zen und Lasten Gedrückte, zu sich rief. Rommr,kommt doch alle, sprach Er, ich will euch helfen»wills euch leichter machen. Einige von denen, diees mit Ihm redlich hielten, sandte er zu den ent-fernteren Kranken, daß sie es diesen und diese wie-der andern sagen sollten, damit doch ja kein eini-ges unberathen bliebe. Es war herzrührend undhimmclerhebend , wenn je die Elendeste zu ihm ge-bracht wurden und voll Rühmens und Dankens ge-sund gemacht von ihm giengen. Manche warenzu schüchtern ihn anzureden, sie sahen ihn Nurschmachtend an. Da begegneten ihnen seine hold-seligen Blicke, und durch ihre Thränen nahm sei-ne Freundlichkeit den Weg zu ihren Herzen. Leichtund licht war es allen, die sich in seine Cur bege-ben hatten. Er sagte ihnen aber, er könne ihnenihre Lage für jezt nur erleichtern, ganz vollkom-
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