Druckschrift 
Die schönsten Geschichten für Christen-Kinder
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

38

für sie bitten. Ein rührender Anblick, der langeZug von Mutter» und Kinder»' Einige mußtennoch getragen werden, andere führte man Hey derHand, andere giengen neben ihren Müttern her.Tvo wollt ihr dann hin mit euren Rindern?Dem guten Hirten wollen wir diese zarteL.änmwr zuführen." Seyd mir gesegnet, ihredle Seelen, ihr seyd auf dem rechten Wegs, eu,re Kinder auf Zeit und Ewigkeit glücklich zu ma-chen, wenn ihr sie zu JEsus führet? Es moch-te schon spat am Tage sehn, als sich dieser schoneAuftritt zutrug. JEsus, der sich wohl schon mü-de gelaufen, gearbeitet, geredet hatte , bedurftenach des Tages Last und Hitze Erquickung" undRuhe. Daher mag es gekommen seyn, daß dieJünger aus der besten Meyuung , um ihren HErrnzu schonen, die Mütter abwiesen. Sie sahen esals eine für ihren HErrn beschwerliche und nnnd-thige Zudringlichkeit an Kaum bemerkte es aber JE-sus, (wie gibt er doch darauf Achtung, wenn euchjemand von Ihm abziehen will!) so bezeugt er sehrnachdrücklich Seinen Unwillen über die ganz Sei-nem Sinn entgegenlaufende Abweisung der Kin-der, und ruft laut aus: fasset die Rinder zumir kommen, wehret ihnen nicht, denn sol-cher ist das Reich GOttes. Er nahm sie dannans Seine Arme, hatte sie lieb, küßte sie, legteihnen, damit sie's recht fühlen sollten, wie liebsie Ihm seyn, die Hände auf, sähe sie freundlichan, richtete betend Seinen Blick gen Himmel,daß doch Sein lieber Vater diese Kinder vor allenschlechten Dingen bewahren, ihnen ein weises.