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einmal verstehen. Wenn nur einmal die Wahr-heit im Herzen ist, so kommt bey einem lernbe-gierigen und nachdenksamen Kinde ein guter Ge-danke, eine gute Rührung, ein guter Eindruck nachdem andern hervor. Erst istö ein kleines Rorn-kem;dann kommt ein schwaches Hälmchen; danndie Anospe; nachher die Blüthe; endlich dieArucbt. Daher laßt man euch Kinder manchenbiblischen Spruch, manchen Liederverö auswendiglernen, ob ihr schon noch nicht ganz verstehet,was darinnen enthalten ist. Denket dann aber nurdaben allemal: Das ist jcnt wieder ein Norm.Ich will nachdenken und den lieben GOtt nm Weis-heit binen, damit dieß Saamenkorn recht tieftinter sich wurzle und über sirp Frucht bringe.—Das Kind wuchs! — Das glückliche Wachs-thum im Leiblichen ist eine große Wohlthar, wo-für Ellern und Kinder GLlt von Herzen danke».Die Kindheit gleicht einer zarten feinen Pflanze,die leicht beschädiget, ja gar zerstört werden kann.Daher wird des gesegneten Wachsrhumß am Kör-per ausdrücklich bey IEsus gedacht. Die Bibelmacht uns gar gern darauf aufmerksam, daß allesvon GOtr komme und wir Ihm mithin alles zudanken haben. Ader nicht wahr? — von eineinKind wünscht man noch mehr als nur das zu hö-ren: „iLy rme ist das ^uib so groß und stark! "— von dem Kinde JHus heißt es daher auch: eswar stark am Geist. Wenn die Seele zunimmtan Crkenntniß GDrres und IKsu tshr.ftl, auErkenntlich seiner Liebe, seines Willens, an Rraft,das erkannte Gute zu üben, an Fertigkeit in Voll-