schon ein Wohlgefallen ! So ein Lied war nochnie gehott worden. Wie mußten aber deswegenauch die Hirten erstaunen, da ihnen die Engelsagten, diß von ihnen angebetete und bewillkotnm-te Kind würden sie in einer Rrippe finden. Sosollte also das Rind ohne seinesgleichen durcheine Niedrigkeit und Armuth ohne ihresgleichenausgezeichnet seyu! iLilends (wer sollte nicht demAnblick des Herb ndes entgegeneilen? — ) gieri-gen die Hirten auf die von den Engeln erhalteneNachricht > n den Ort, der ihnen angewicsin wur-de. Mit unaussprechlicher Freude betrachteten siedas holdselige Kind. Der Himmel dfnete sich gleich-sam ihren Augen. Ihr von Wonne erfülltes Her;ergoß sich gegen ihre Bekannte. Sie Machen über-all in jener Eisend von dem großen Glück , dasihnen wiederfahren war. Sie blieben zwar, wiebisher, arme, geringe Hirten, aber ihr Lebenund ihr ganzer Zustand wurde ungemein durchden Gedanke»: Uno ist ein Heiland (ein Rettervon allem Elend) gedohren! — erheitert. Dievon der Krippe deS Weltheilandes ihnen emgegeu-leuchrende gewiße Hoffnung des ewigen Lebens,erleuchtete wie der Morgenglanz der aufgehendenSonne ihre Tage, die sie »och hienieden zubrin-gen sollten. Die stille Maria, was sie wohl beydiesem Auftritte wird gedacht haben ? — Sie hör«te/nahm'S tief ins Herz und derere an. —
O holder Knab, o Himmels - Sohn ,Gesendet von des Aaterö Thron ;