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wo an er in kaiserlichen Diensten stund. Ebenso hat Wolf Bernhardvon Crailsheim von Beginn der böhmischen Wirren an für die auf prote-stantischer Seite stehende Union unter Ernst von Mansfeld und dem Grafenvon Solms bis zur unglücklichen Schlacht am Weißen Berge 1620 ge-fochten, worauf er seine Stelle als Rittmeister in der ligistischen Armee desBischofs von Würzburg annahm. Als aber Gustav Adolf von Schweden1631 die fränkischen Bistümer besetzte, zögerte Wolf Bernhard nicht, Mit-glied der neuen Landesregierung als schwedischer Regierungsrat zu werden.
So hat auch Wolf Christoph von Crailsheim, ein SohnHans Philipps, auf Wallensteins Seite auf der alten Feste bei Nürn-berg gekämpft, während sein Bruder Georg Albrecht von Crailsheimauf der Gegenseite bei dem Anstürme teilnahm und dabei, durch zweifeindliche Kugeln getroffen, sein junges Leben lassen mußte. Auch ihranderer Bruder Bernulph stand an diesem Tage neben Gustav Adolfals Hofmarschall im heißesten Kampfesgetümmel. Eine welch hervor-ragende Rolle Bernulph von Crailsheim als schwedischer Oberstund Hofmarschall des Königs Gustav Adolf von Schweden spielte, sollbei der Beschreibung des Lebens Bernulphs näher besprochen werden,auch wie derselbe schließlich bei dem unnützen Kriegszuge Bernhardsvon Weimar nach Lothringen bei Wallerfangen an der Saar 1634den Heldentod starb.
Auch ein anderer jüngerer Bruder Bernulphs von Crails-heim, Philipp Reinhard, wurde ein Opfer des dreißigjährigen Krieges,indem er aus Seiten der Schweden fechtend am 6. August 1634 zu Aler-heim bei Nördlingen in der für die Schweden unglücklichen Schlacht injugendlichem Alter fiel. Wolf von Crailsheim, ein Sohn Sebastians,setzte den Bischof Johann Gottfried I. von Würzburg in den Besitz einerAbschrift des wichtigen Briefes Bethlehem Gabors an den Grafen vonMansfeld. Dadurch wurde der Oberfeldherr der Liga, Max von Bayernüber die Stärkeverhältniffe benachrichtigt und erlangte die Liga großeVorteile vor und nach der Schlacht am Weißen Berge.
Ein Sohn Georg Friedrichs zun. von Crailsheim, Ernst,mußte als 19jähriger Jüngling zu Rheinfels bei St. Goar im Oktober 1635im Kampfe für die protestantische Sache sein jugendliches Leben lassen.
Auch Wolf von Crailsheim, ein weiterer Sohn GeorgFriedrichs zun., begab sich 1641 in den Kriegsdienst und machte denSchluß des wilden, langwierigen Kampfes auf kaiserlicher Seite imKolbschen Regiment als Leutnant mit. Ebenso begab sich ihr Bruder
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