Druckschrift 
1 (1905) Abschnitt 1 - 3
Entstehung
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Beschreibung der hochfreyherrlichen Uhralten Stift- und Reichs-Ritter-mäßigen Familie von Crailsheim, nach denen zum Teil bereits erloschenenalt Erkenbrechtshauser, Hornberg, Morstein und Braunsbacher, zum Theilannoch florirenten Mainsontheim und Rueglaender Linien, sammt einemdaraus gezogenen Stammbaum, in solche Ordnung gebracht von BalthasNicolaus Muezeln, gemeinschaftlichen Pfarrer zu Hengstfeld amw 1722."

Dieses Manuskript wurde ebenfalls ergänzt und verbessert und durchBeilagen bis auf die Mitte des XVIII. Jahrhunderts fortgesetzt. Vondiesem Werke gilt dasselbe, wie von dem des Fabricius.

Die beiden Manuskripte befinden sich im Frhrl. von CrailsheimschenArchive zu Rügland.

Anfangs des XIX. Jahrhunderts begann Freiherr Franz vonCrailsheim auf Grund der vorhandenen Familiengeschichte, der in denArchiven befindlichen Urkunden und Dokumente, der Kirchenbücher, Leichen-predigten, Monumente und gedruckten Bücher eine Geschichte des Frhrl.von Crailsheimschen Geschlechtes zu schreiben, kam aber nicht über dieEinleitung mit 5 Seiten hinaus.

Dieses Bestreben regte wohl seinen Sohn Freiherr Feodor vonCrailsheim an, Familiengeschichte zu studieren, zu forschen und allesWichtige und Nützliche zu sammeln, um einmal eine brauchbare Familien-geschichte zu verfassen. Aber auch er sank in das Grab mit einem reichenWissen Crailsheimscher Familiengeschichte, ohne der Nachwelt ein geschicht-liches Werk über das Frhrl. von Crailsheimsche Geschlecht hinterlassenzu haben.

Gelegentlich der kurzen, hier folgenden Aufzählung des von mirbenützten Ouellenmateriales will ich noch einige darauf bezügliche Bemer-kungen einflechten. Eine große Ausbeute bot das Frhrl. von Crails-heimsche Familienarchiv zu Rügland. Dorthin wurden im 18. und19. Jahrhundert sämtliche Archivalien von allen übrigen Frhrl. vonCrailsheimschen Gütern und Aemtern geschafft, so daß dieses Archiv jetztdas einzige Familienarchiv darstellt. Dieses überaus reichhaltige Archivbedürfte jedoch sehr einer Neuordnung und Registrierung und ich binüberzeugt, daß außer dem für eine Geschichtsschreibung überaus wert-vollen, reichen Material, das ich durch meine dortigen Forschungen anden Tag gefördert und verwendet habe, noch vieles wichtige, interessanteMaterial sich aufdecken lassen würde. Mit Beschämung muß ich auchkonstatieren, daß die Geschichtsforschung in Bezug auf engere Landes-geschichte in Württemberg viel eifriger betrieben und von der Regierung