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1 (1905) Abschnitt 1 - 3
Entstehung
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i. Frühere Familiengeschichtsforschung undGuellemnaterial.

Der früheste Versuch, eine Freiherrlich von Crailsheim sche Fami-liengeschichte zu schreiben, wurde 1635 von Fabricius gemacht, indemer ein Manuskript unter folgendem Titel herausgab: „KeusaloZia uokilisao porvstuskae ?amiiiae a Lrailsüsim, <zui ioker roii^uos uobilssOstokrauoos ?rauoouiam inoeäsutes uostra ao patrum memoria osis-brss sxtikers. Oonsorixta a llollauus ^VallkAariAo ?abrioio, ^Viuäs-bemio 1635."

Diese Genealogie wird wohl auf Veranlassung der Herren vonCrailsheim verfaßt worden sein, und es läßt sich durch vielfache Ver-gleiche nachweisen, daß die Schrift entgegen sonstigen Werken der damaligenZeit viel Glaubwürdigkeit beanspruchen kann und sich meist auf eine ein-gehende urkundliche Forschung stützt. Es ist nur zu bedauern, daß derverschiedenen Quellen und Urkunden keine Erwähnung geschieht, so daßdie strenge Kritik der heutigen Geschichtsforschung vieles als zweifelhaftund unsicher bezeichnen muß. Daß dieses Manuskript des I. W. Fabriciusvon den damaligen Geschlechtsmitgliedern gelesen und geprüft wurde,wird dadurch bewiesen, daß von mehreren Herren von Crailsheim, soz. B. Wolf Bernhard, Christian Friedrich und Johann UlrichRandbemerkungen und Verbesserungen beigesetzt wurden. Nach der Rüg-länder Pfarrbeschreibung war M. Johann Fabricius aimo 1596 Pfarrerin Rügland, woselbst er 1602 abging. Es ist anzunehmen, daß dieserPfarrer der eigentliche Geschichtsschreiber ist.

1722 übernahm der herrschaftliche Pfarrer Mützel zu Hengstfelddie Aufgabe, die Schrift des Fabricius durchzusehen, zu verbessern undbis auf das Jahr 1720 fortzusetzen. Diese neue Schrift wurde 1722als Manuskript unter folgendem Titel herausgegeben: „Genealogische

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