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dürfnissen entblösten Landern sollte doch nun vor Al-lem durch Aufstellung einer hinreichenden Land - und See-macht, Unabhängigkeit und Ruhe von innen und außengesichert, dem gesunkenen Handel, den verfallenen Ge-werben wieder aufgeholfen, der Credit mußte herge-stellt, aus Tilgung der Schulden Bedacht genommenwerden. Wie viel in kurzer Zeitfrist geschehen, davonzeugt der Fcldzug im Jahr 1Z1Z, und das, von denMeistern in der Kunst des Seekriegs der niederländi-schen Flotte erthcilte Lob bei der Unternehmung gegenAlgier. —
Wie viel ist endlich noch für die Wissenschaften undKünste, für die Verbesserung des öffentlichen Unter-richts, für die Aufnahme der höhern Lehranstalten undanderer nützlichen Institute, und das alles meistens ineiner Zeit geschehen, wo der Staat erst mit einem ge-fährlichen Feinde von außen, dann im Innern mit ver-heerenden Wasscrfluthen zu kämpfen hatte. — Bei al-len solchen außerordentlichen Anstrengungen ist es dochdem König möglich gewesen, die Forderung zu Staats-ausgaben für das künftige Jahr um acht Millionen Gul-den herunterzusetzen.
Ueberall fehlte es also hier nicht an reichlichemStoff, auch noch von Wilhelm, dem König, zu reden.Der Verf. hat aber schon in der Vorerinnerung seinergeänderten Verhältnisse erwähnt, und in der Einleitungden Grundsatz ausgesprochen, in seiner Darstellung sichnur auf das, was er als zuverlässig und wahr erkannt,beschranken zu wollen.
Für sein Reich hat er Wilhelm den König nicht» handeln, wohl aber Wilhelm den vormaligen Fürstenseines Vaterlandes für das Beste der ihm entrissenenUnterthanen mit Wort und That noch immer, bis aufdiesen Augenblick, väterlich sorgend gesehen. Was ervon dem König, von dem, was in dieser Eigenschaftdurch ihn und von ihm geschehen, hätte sagen wollen,