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wort bis zum letzten Augenblick der lange» Prüfungs-zeit. —
Die Schlacht bei Fricdland führte das Ende des un-glücklichen russisch-preußischen Kriegs im Frieden zu Tilsit<7, und y. Iul. iZo?) herbei. Alexander war des unglück-lichen Prinzen Freund, Friedrich Wilhelm sein naher^Ver-wandter. Alexanders Versicherungen bei dem letzten Be-such in Memcl vor jener Schlacht ließen bei einem künftigenFrieden auch für den Prinzen Milderung seines Schicksalshoffen. Warum dennoch zu Tilsit seiner gar nicht soll ge-dachtworden scyn, magerst künftig die Geschichte enthüllen.
„Dann gilt's, daß man mit Selbstvertraun sich rüste,„Wenn man allein im Schicksalskampfe steht,
„Wenn nur wie Abschiedswink von ferner Küste„Kaum sichtbar noch der Hoffnung Schleier weht."
Allein stand jetzt Wilhelm Friedrich, und nachdem auchder letzte Versuch, einen deutschen Hof zu rechtlichem Ge-sinnungen zu bewegen, mißlungen, Edclmuth, wo sol-cher noch hatte gefunden werden sollen, der Habsucht ge-wichen war; nachdem nun auch der Prinz seine Stelle beidem preußischen Heere niedergelegt hatte, blieb er jetzt alsPrivatmann auf den Besitz seiner Güter in dem neuenHerzogthum Warschau beschrankt.
Ein Hoffnungsstrahl, von der ausharrenden, unver-wundbaren Britannia fernen Küsten ausgehend, verlorsich fast im Nebel dunkler Zukunft.
Das Bombardement von Copenhagen (2 — z. Sept.1807) vern iebtete durch einen unglücklichen Zufall nocb ei-nen Theil des den feindlichen Rauberhanden entzogenenPrivateigenthums. Wilhelm Friedrich, nun wieder mitseiner Familie in Berlin einheimisch, ertrug auch dieseneue Widerwärtigkeit mit heroischem Gleichmut!).
Von nun an lebte der Prinz, mit wenigen Unterbre-chungen, nur für seine Familie, mit Wissenschaften, mit