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1 (1792)
Entstehung
Seite
449
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gleich an einem andern von ^ nickt sehr weitentfernten Orte L eine Mittagslinie ziehen«Man darf nur daselbst eine Linie Li ziehen/welche mit der Richtimg der Magnetnadel' L/3einen Winkel Mi ans dieselbe Art, und vonderselben Große macht, als welchen die Rich-tung der Magnetnadel^,--, mit des Orts XMittagölinie ^ machte, so wird Li des OrtsL Mittagslinic seyn.

6. Weil nun , so bald L, nicht weitvon einander weg liegen, die MittagslinienLi ohne merklichen Fehler mit einanderparallel sind (z), so werden auch wegen dergleichen Winkel Mi, die Richtun-

gen der Magnetnadeln L/3 mit einandergleichlaufend seyn.

Dieser Satz, durch Hülfe der Magnetna-deln, parallele Linien auf dem Felde zu erhal-ten, wird uns in der Folge in der practischenGeometrie verschiedene sehr wichtige Vortheileverschaffen, von denen der (5), Mittagslinienzu ziehen, bey weitem der geringste ist, weilsich diese Aufgabe auf verschiedene andere Ar-ten sicherer, als durch Hülfe der Magnetna-deln , auflösen laßt, auch die Ziehung derMittagslinien überhaupt so oft nicht vorkömmt.

8. Da nun in der Fcldmeßkunst sehr häufigdie Frage vorkömmt, was eine gewisse Linie,z. E. (ätt hiß. LXXII1 mit den parallelen

F f Richtun-