Zog,
und längere Striche sieht man auf größere Wei-ten als kürzere gleich dicke. Jur! tt konnte ei-nen Silberdrath von z « , Zoll Dicke auf weisemPapiere unter einem Gesichtswinkel von ZxSee. und einen seidenen Faden unter einemWinkel von 2^ See. noch sehen. Einzelneisolirte Gegenstände bleiben auf eine größereWeite empfindbar, als gleich große, zwischenandern befindliche, Gegenstände. (SmithsÖptik, der deutschen Uebers. S. 502).
8. Hat man nun ein für allemahl durch eineErfahrung den kleinsten Schewinkel bestimmt,unter dem ein Auge einen gewissen Gegenstandnoch deutlich empfindet, so können wir darausherleiten, wie groß der Durchmesser eines an-dern Objects, dessen Weite vom Auge gegebenist, seyn müsse, damit man eö noch deutlicherkennen möge. Denn aus der Gleichung (z)wird umgekehrt
A — d tnnZ ip.
Ep. Gesetzt eine Person, deren kleinsterSehewinkel, bey schwarzer Farbe auf weiß,zwey Minuten betrüge, wolle eine gerade Liniel^Xl XllV, die auf dem Papiere mitTusche gezeichnet ist, mit dem Zirkel fassen,und auf dem verjüngten Maaßstabe messen;die Entfernung dieser Linie vom Auge sey 8Zoll^ so ist >p — 2 Min. d 8 Zoll, folg-lich der Diameter des kleinsten sichtbaren practi-
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