Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
138
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!Z8

dabey alle nöthigen Vorsichten. Die Meßkettehielt genau 60 Wiener Fuß.

Wie die Messung zu Ende war/ so erreichteder rite Kettenzug/ völlig genau den End-punkt der abgesteckten/ und vorher mit Maaß-siäben auögcmcssenen Lange.

Und so zeigte sich/ daß eben diese Linie/vermittelst der Meßkette gemessen/ 11.62/.oder 660/ betrug / zum Beweise / wie genaubeyde Messungen mit Stäben und mit derKette / übereinstimmten.

Die Zeiten aber/ in denen die Messungenvollendet wurden / waren sehr von einanderunterschieden. Beym Gebrauch der Maaßstäbewurde immer ^ Stunde Zeit erfordert. Mitder Kette wurde aber eben die Länge innerhalb5 Minuten gemessen.

Marino»! macht also hieraus den Schluß/daß es in der Geodäsie / bey Messungen aufebenen Boden/ in allem Betrachte vorthcil-hast sey/ sich der Mcßkette zu bedienen.

Aufgabe.

5. 41. Auf einer sehr abhängigenFläche, denHorizonralabstand zwee-nec gegebenen Punkte zu finden.

Auflö-