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Ob nun gleich die Messung mit Maasstäbenwohl die genaueste ist, so erhalt man doch beyder jedesmaligen Anlegung, nur eine Lange vonwenigen Fußen, und die Arbeit geht also nichtsehr geschwind von statten. Man bedienet sichdaher in Fällen, wo nicht die größte Genauig-keit nöthig ist, mit mchrerem Vortheil derMeßkerte, welche gewöhnlich eine Längevon 5 bis 6 Ruthen enthält.
II) Die nähere Einrichtung der Meß ketteersieht man aus ?iZ. X.
Man läßt von eisernen Drate, etwa in derDicke eines Federkiels, gleich lange, geradeStäbe, wie r!c, ip u. s. w. verfertigen, derenEnden umgebogen, und durch Ringe n vongeschlagenem Messinge mir einanderverbunden sind.
Die Entfernung zwischen jeden nächstaufein-andcr folgenden Mittelpunkten zwecucr Ringe,muß genau einerley Länge, z. E. die Länge ei-nes Fußes betragen; Und dergleichen Glie-der oder Fuße werden so viel an einander ge-hängt , bis man genau eine Länge von einigenRuthen erhält. Gemeiniglich macht man dieKette 5 Ruthen lang.
Die einzelnen Ruthen werden durch etwasgrößere Ringe angedeutet, durch deren Mittel-punkte , um sie von andern gut unterscheiden zu
können,