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Hätte man ein si>hr großes Stück der Crd-fiache auf dem Parie-e zu cntwe; en, st> ge-hören dazu Kenntnisse der höheren Mathe»matik und Astronomie, die aö.r, st> langeman mir e-n kleines Stück der Erdsiäche be-trachtet, nicht unumgänglich nothwendigsind. Man könnte indessen denken, weil sichnach den Regeln der gemeinen Feldmeßkunst,ein jede« kleines Stückgen der Erdsiäche ver-messen läßt, so dürfte man nur alle diese klei-nen Stuckgen zusammen stgen, um den Grund-riß oder die Projcction eines sehr großen Theilsder Erdflachc zu erhalten.-
Allein wegen der Krümmung unserer Erd-flache gehet auch dieses so geradezu nicht an.Denn ein solches aus einzeln gemessenen Thei-len zusammengeseztes und gleichsam in eine ebeneFläche ausgebreitetes Stück der Erdfläche,kan ni 'mals dem Urbilbe auf der Kugel ähn-lich seyn. Auch kan überhaupt kein großesStück der Erdsiäche auf irgend eine andereArt, so auf dem Papiere entworfen werden,daß eö dem Originale auf der Kugel voll-kommen entspräche. Man begnügt sich da-her in der mathematischen Geographie mit per-spektivischen Entwerfungen der Erdsiäche, odermit anderen, wodurch sonst gewisse Absichtenerreicht werden können, und befriedigt sich,wenn die Charten nur nicht zu sehr von demUrbilde abweichen. Es ist aber hier der Ort
nicht,