Capitel 17.
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durch alle Wett, in seinen Christen, damit seine Ehre und Preist
grösser werde, denn zuvor, ehe er starb.
Siehe, also gehen sie alle drey aufeinander: Erstlich, daßer den Vater verklaret bey dem Leben, aber über der herrlichenPredigt zu scheitern gehet, daß ihn der Vater muß wiederum ver-klären , damit er auch seine Klarheit weiter ausbreite und vielherrlicher mache durch sein Reich und Evangelium.
A. Und nun verklare mich, du Vater, bey dir selbst, mit derKlarheit, die ich bey dir hatte, ehe die Welt war.
Das ist aberma! ein dürrer, Heller Text von der GottheitChristi wider die Arianer, wiewol sie sich unterstanden haben, einLoch dadurch zu bohren. Er spricht je deutlich und dürre heraus,er habe die Klarheit gehabt und sey in herrlichem Wesen gewesenbey dem Vater, ehe die Welt geschaffen war. Was das sey,können die Glaubigen wohl ermessen. Denn ehe die Welt wor-den ist, hat je nichts können seyn, ohne Gott alleine, sintemalzwischen Gott und Welt kein Mittel ist, es muß entweder derSchöpsser selbst, oder eine Creatur oder Geschöpsse seyn.
Siehe, so einfaltig und schlecht kann des Heiligen GeistesMund reden, und doch so hoch und trefflich Ding, daß keinMensch mercket. Denn, was ist anders geredt, denn das ein an-derer mit viel Worten müßte sagen: Verklare mich, lieber Vater,der ich dein einiger Sohn bin von Ewigkeit, mit dir gleicherGott, in einem Wesen und Herrlichkeit :c. ? Solches zeucht ernun an und fassets ins Gebet, anzuzeigen, wie oder welcherleyWeise er will verkläret (das ist, offenbaret, geprediget und ge-glaubet) seyn, ncmlich, daß er der sey, der seine Herrlichkeit vonEwigkeit gehabt, das ist, wahrhaftiger Gott, des Vaters natürli-cher Sohn sey.
6. Ich habe deinen Namen offenbaret den Menschen, die dumir von der Welt gegeben hast.
Hier leget er es selbst aus, was er Heisse den Vater verklä-ren, und sein Werck vollenden, und zeiget an, wie und warumsolches geschehen sey, nemlich, daß nichts anders, denn so viel ge-sagt sey: Ich habe deinen Namen offenbaret den Menschen, diedu mir gegeben hast. Den Vater verklären, heißt seinen Namenoffenbaren, also, daß er von ihm prediget und in unser Hertz bil-det, wie er sey ein freundlicher Vater, der'uns in seine Gnade ge-nommen, und alle Sünde vergibt, von Tod und Teufel erlöset,hilft und schützet in allen Nöthen, keine Person, Werck, noch
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