Druckschrift 
10 (1828)
Entstehung
Seite
157
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Capitel 14.

der Wahrheit sey, und wollens darauf mit ihnen ausfechten undunsere Köpsse an ihre setzen.

Denn unser Herr hat auch Stahl und Eisen im Kopf undMarck in Fäusten und Beinen, daß ers kann ausstehen, wie erbereits an vielen gethan hat, die den Kopf an ihm abgelaustenund zubrochen haben und noch zubrechen sollen, aber den unsernunzudrochen lassen. Denn der Teufel hat auch einen Kopf, und,wo ers vermocht hatte, hätte er längst umgestofsen Christum mit«>!- seinem gantzen Reich. Aber ich will (spricht er) meinen Geistl H wohl erhalten, daß er soll in euch bleiben und regieren, leben,wirckcn und alles thun, und soll ihn die Welt doch nicht kennen,dazu auch nicht wehren. Darum fraget nur nicht nach demHaufen, er sey groß oder klein, wenig oder viel: so sollet ihrrecht bleiben, und sie nicht! deß und kein anders.

Und mit diesen Worten: Er bleibet bey euch, und wird ineuch seyn! item V. 1«: Ich will euch nicht Waysen lassen, ichkomme zu euch! ist die Christliche Kirche oder Christenheit ver-sichert, und hat die gewisse Zusagung und starcken Trost vonChristo, daß sie ohne den Heiligen Geist nicht seyn soll bis ander Welt Ende: daß man gewiß kann und soll wissen, daß den-noch der Heilige Geist bleibe ewiglich und ohne Ende, und alle-zeit seine Christenheit auf Erden habe und erhalte, wie wir auchsagen im Glauben.- Ich gläube an Gott den Vater, und an Je-sum Christum, unsern Herrn, und an den Heil. Geist. Dennwie Christus unser Herr bleibet und gegläubt wird bis ans Endeder Welt: also auch der Heilige Geist. Und weil die Christen-heit wahret und der Jüngste Tag nicht kommt, muß dieser Textauch bleiben, und immer Leute seyn, die ihn von Hertzen glaubenund bekennen durch den Heiligen Geist, wie denn auch des Glau-bens Worte weiter sagen: Ich gläube eine heilige ChristlicheKirche. Die gehet auch nicht unter, weil die Welt siehet; gleich-wie auch der folgende Artikel: Ich gläube Vergebung der Sün-den, immerdar gehet, und nicht aufhören muß bis an den Tag,daran es wird heissen, die Auferstehung des Fleisches und dasewige Leben, wiewol es auch bereits bendes angefangen hat durchChristum und in Christo.

18. Ich will euch nicht Waysen lassen, ich komme zu euch.Es scheinet wol also, beyde, nach der Welt Achten undnach unserm eigenen Fühlen, als sey diß Haussein der ChristenM verlassene Waysen, beyde, von Gott und Christo, und habe

^ unser vergessen, weil er das leidet, daß sie gelästert und geschändet,