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10 (1828)
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147
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Capitel l4-

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andere, spricht er, ebne diese: Denn ich gehe zum Bater. Wiereimet sich doch das? Ist per Mann trnncken, oder redet imTraum? Aber das ists, das ich gesagt habe, daß wir solcheWercke nicht thun von uns selber. Daß aber die Christenheit sogrosse Wercke thut durch die gantze Welt, die er auf Erden nurin dem kleinen Volcklein gethan, das kömmt daher, will er sagen,daß ich zum Vater gehe, und mein Reich einnehme, das ist, durchmein Leiden, Sterben und Auferstehen überwinde ich den Teufel,Tod, Fleisch und Blut, Welt und alles, was drinnen ist, undsetze mich hinauf zur Rechten des Vaters, daß ich gewaltiglich re-giere und mir alles Unterthan mache, und könne sagen zum Tode,Sünde, Teufel, Welt und allem, das da böse ist: Da liege mirzun Füssen und sey nimmer Tod, Sünde, Teufel und böse Welt,wie du gewesen bist.

Das heißt Christus: zum Vater gehen, daß er zum Herrnerhaben und auf den Königsstuhl zur Rechten des Vaters gesetztwird, und ihm cingethan und gegeben alle Gewalt und Machtim Himmel und auf Erden, wie er Matth. 28, 18. spricht: Daswirds thun, daher ihr die Gewalt werdet haben, solche Wercke zuthun, weil ihr meine Glieder seyd, und an mich glaubet, daß ihrin mir, und ick in euch fern werde. Denn durch die Gewalt, soich haben werde zur Rechten des Vaters, in gleicher göttlicherMajestät, und öffentlich verklaret, als wahrhaftiger Gott undHerr aller Crcaturen, will ich in euch würcken, die ihr an michglaubet, mein Wort, Taufe und Sacrament habt, und bey dem-selbigen bleibet. Und wie ich bin der Herr über Sünde, Tod,Hölle, Teufel, Welt und alles, so sollt ihrs auch seyn, daß ihreuch könnet rühmen derselben Gewalt, nicht, daß ihr sie habt voneurer Würdigkeit, oder ans eigener Kraft, sondern allein daher,daß ich zum Vater gehe.

1Z. 14. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, daswill ich thun, auf daß der Vater geehret werde in demSohn. Was ihr bitten werdet in meinem Namen,j das will ich thun.

Er zeiget mit diesen und folgenden Worten, was da sey derChristen eigentlich Amt und Werck, und wie noth dasselbige inder Christenheit sey, davon der Prophet Zacharias 12, 10. sagt,daß Christus soll ausgiessen und geben den Geist, der da heißtein Geist der Gnaden und des Gebets. Denn diese zwey Stückesoll er ausrichten und schaffen in allen Christen: erstlich, daß ihrHertz versichert und gewiß sey, daß sie einen gnadigen Gott ha-

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