Capitel 14.
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also fort in allen, so diß Wort predigen, daß es alles Ein Kuchenist in dem Herrn Cbristo. Wo Paulus ist, da bin ich; wo ichbin, da ist Paulus und alle Prediger. Alles in Ehristo durch unddurch; Christus aber in und mit dem Bater; und wiederum,Christus in allen, der Nater aber in Christo. Was fragest dudennoch, spricht er, aus der unverständigen Vernunft, wo doch derVater sey? Also soll kein Jünger Christi nicht fragen. Laß dieandern Unchristen, Herden, Juden, Türcken, Ketzer, Mönche undSophisten also forschen und suchen; du aber hüte dich, daß dunicht außer mir fahrest. Denn also findest du nicht Gott, son-dern den leidigen Teufel, welcher, wie gesagt ist, kann nicht dieLeute anders betrügen, er muß der Majestät Namen an seineLügen schmieren.
11. Glaubet mir, daß ich im Vater bin, und der Vater inmir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werckewillen.
Wollet ihr nicht glauben, spricht er, um meiner Predigtwillen, daß Gott in mir wohne und sey, und ich in ihm.- sogläubets doch um der Wercke willen, so ihr vor Augen sehet,und kein Mensch leugnen kann, daß es nicht menschliche, sonderngöttliche Wercke sind, und starck genug beweisen und zeugen, daßer in mir und durch mich rede und wircke. Das sind nun dieWercke und Wunder, die er vor aller Welt erzeigt hat, da er dieBlinden sehend, die Tauben hörend, allerley Krancke gesund, dieTeufel ausgetrieben und die Todten auserwecket hat, allein mitdem Wort, welches sind nicht allein göttliche Wercke, sondernauch Zeugen von Gott dem Vater, daß man nicht allein denGlauben daraus schöpsscn, (daß'er in Cbristo und Christusin ihm ist,) sondern auch den Trost fassin kann der väterlichenLiebe und Gnade gegen uns.
Denn wo er Lust hätte zu zürnen, verdammen, strafen undPlagen, würde er nicht durch Christum Sünde vergeben, und dieStrafe derselbigen wegnehmen an dem Gichtbrüchigen, Aussätzigenund andern, die vom Teufel besessen und gcplaget waren :c. Item,wo er Lust hätte zum Tode, würde er nicht die Todten aufcrwe-cken und lebendig machen. Nun aber hat er solches in Christogethan und uns gezeiget, daß wir ihn lernen recht ansehen underkennen, als einen gnädigen Vater, der uns gerne helfen undselig machen will. Und zwar beweiset ers auch täglich an allenseinen Wercken, so er in der gantzen Welt thut, daß er seineCreaturen stets erhält, und aller Welt so viel Wohlthaten thut,