gg Vorrede auf das Buch Baruch,
ten Brief, wieder zusammen gelesen, und den Koth abgewischtund so ferne bracht, als ein jeglicher wol sehen wird, Gott seyLob und Danck. Amen. Christen werden uns hierinnen nichtschelten, die Welt aber wird, wie sie bisher gethan, ihrer Tugendnach, uns wol wissen dafür zu dancken.
Vorrede auf das Buch Baruch.
Sehr geringe ist diß Buch, wer auch der gute Baruch ist.Denn es ist nicht glaublich, daß St Jeremiä Diener, der auchBaruch heißt (dem auch diese Epistel zugemessen wird), nichtsollte höher und geistreicher im Geiste seyn, weder dieser Baruchist. Es trifft dazu die Zahl der Zahre mit den Historien nichtein- daß ich gar nahe ihn hätte mit dem dritten und viertenBuche Esra lassen hinstreichen. Denn dieselben zwey Bücher Esrahaben wir schlechts nicht wollen verdeutschen, weil sogar nichts'x drinnen ist, daß man nicht besser in ^esopo, oder noch geringernBüchern, kann finden, ohne daß im vierten Buche darzu eitelTräume sind, wie St. Hieronymus zwar selbst sagt, und Lyranicht hat wollen auslegen, darzu im Griechischen nicht gefundenwerden. Es soll und mag sie sonst verdollmetschen, wer da will,doch in dieser Bücher Zahl nicht mengen. Baruch lassen wirmit lausten unter diesen Haufen, weil er wider die Abgötterey sohart schreibet, und Mosis Gesetz fürhalt.
Vorrede auf das 1. Buch der Maccabaer.
t. Diß Buch ist auch derer eins, die man nicht indieEbrai-sche Biblien zahlet, wiewol es fast eine gleiche Weise hält mitReden und Worten, wie andere der heiligen Schrift Bücher, undnicht unwürdig gewest Ware, hinein zu rechnen, weil es ein sehr