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Neue Gedichte
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Zeitgedichte,

Der Kahn zerbrach in eitel Trümmer,Die Freunde waren schlechte Schwimmer,Sie gingen unter, im Vaterland;

Mich warf der Sturm an den Seinestrand.

Ich Hab' ein neues Schiff bestiegen.Mit neuen Genossen; es wogen und wiegenDie fremden Fluten mich hin und herWie fern die Heimat! mein Herz wie schwer!

Und das ist wieder ein Singen und LachenEs pfeift der Wind, die Planken krachenAm Himmel erlischt der letzte SternWie schwer mein Herz! die Heimat wie fern!

11.

Georg Herweg!).

Mein Deutschland trank sich einen Zopf,Und du, du glaubtest den Toasten!Du glaubtest jedein PfeifenkopfUnd seinen schwarz-rot-goldnen Quasten.

Doch als der holde Rausch entwich,

Mein teurer Freund, du warst betroffenDas Volk wie katzenjämmerlich,

Das eben noch so schön besoffen!

Ein schimpfender Bsdientenschwarm,Und faule Apfel statt der KränzeAn jeder Seite ein Gendarm,

Erreichtest endlich du die Grenze.

Dort bleibst du stehn. Wehmut ergreiftDich bei dem Anblick jener Pfähle,

Die wie das Zebra sind gestreift,Und Seufzer dringen aus der Seele:

Aranjuez, in deinem Sand,

Wie schnell die schönen Tage schwanden.