Romanzen.
Dem Dichter war so wohl daheime,In Schildas teurem Eichenhain;
Dort wob ich meine zarten ReimsAus Veilchenduft und Mondenschein.
9.
In der Frühe.
Auf dem Faubourg Saint-MarceauLag der Nebel heute morgen,Spätherbstnebel, dicht und schwer,Einer weißen Nacht vergleichbar.
Wandelnd durch die weiße Nacht,Schaut' ich mir vorübergleitenEine weibliche Gestalt,
Die dem Mondenlicht vergleichbar.
Ja sie war wie MondenlichtLeichthinschwebend, zart und zierlich;Solchen schlanken GliederbauSah ich hier in Frankreich niemals.
War es Luna selbst vielleicht,Die sich heut' bei einem schönen,Zärtlichen EndpmionDes Quartier Latin verspätet?
Auf dem Heimweg dacht' ich nach:Warum floh sie meinen Anblick?
Hielt die Göttin mich vielleichtFür den Sonnenlenker Phöbus?
10.
Ritter Olaf.
. i.
Vor dein Dome stehn zwei Männer,Tragen beide rote Röcke,
Und der eine ist der KönigUnd der Henker ist der andre.
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