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Neue Gedichte
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40
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40 Heine: Reue Gedichte.

O! die Sprache ist so dürftig.Und das Wort ein plumpes Ding;Wird es ausgesprochen, flattertFort der schöne Schinetterling.

Doch der Blick, der ist unendlich,Und er macht unendlich weitDeine Brust, wie einen HimmelVoll gestirnter Seligkeit.

3.

Nicht mal einen einz'gen Kuß,

Nach so monatlangem Lieben!

Und so bin ich AllerarmsterTrocknen Mundes stehn geblieben.

Einmal kain das Glück mir nah' —Schon könnt' ich den Atem spüren —Doch es flog vorüber — ohneMir die Lippen zu berühren.

4.

Emma, sage mir die Wahrheit:Ward ich närrisch durch die Liebe?Oder ist die Liebe selberNur die Folge meiner Narrheit?

Ach! mich quälet, teure Emma,Außer meiner tollen Liebe,

Außer meiner Liebestollheit,Obendrein noch dies Dilemma.

ö.

Bin ich bei dir, Zank und Not!Und ich will mich fort begeben!Doch das Leben ist kein LebenFern von dir, es ist der Tod.