Atta Troll.
Das Gebrumm der schwarzen MummaHat sie nachgeäfft so täuschend.
Daß der Atta Troll gelockt wardAus der sichern Bärenhöhle —
Wie auf Sehnsuchtsflügeln lief erDurch das Thal, stand zärtlich schnoperndManchmal still vor einem Felsen,
Glaubt, die Mumma sei versteckt dort
Ach! versteckt war dort LaskaroMit der Flinte; dieser schoß ihnMitten durch das frohe Herz —
Quoll hervor ein roter Blutstrom.
Mit dem Kopse wackelt' erEin'gemal, doch endlich stürzt' erStöhnend nieder, zuckte gräßlich —„Mumma!" war sein letzter Seufzer.
Also fiel der edle Held.
Also starb er. Doch unsterblichNach dem Tode auferstehnWird er in dem Lied des Dichters.
Auferstehn wird er im Liede,
Und sein Ruhm wird kolossalAuf viersilbigen TrochäenÜber diese Erde stelzen.
Der
In Walhalla einst ein Denkmal,Und darauf, im ****»»
Lapidarstil, auch die Inschrift:
„Atta Troll, Tendeuzbär; sittlichReligiös; als Gatte brünstig;
Durch Verführtsein von dem Zeitgeist,Waldursprünglich Sanskülotte;
„Sehr schlecht tanzend, doch GesinnungTragend in der zott'gen Hochbrust;Manchmal auch gestunken habend;
Kein Talent, doch ein Charakter!"