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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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Atta Troll Hl

Goetheaner, ich gehöre

Zu der Dichterichule Schwabens.

Sittlichkeit ist unsre Muse,

Und sie trägt vom dicksten LederUnterhosen Ach! vergreifenSie sich nicht an meiner Tugend!

Andre Dichter haben Geist,

Andre Phantasie, und andreLeidenschaft, jedoch die TugendHaben wir, die Schwabendichter.

Das ist unser einz'ges Gut!

Rauben Sie mir nicht den sittlichReligiösen Bettelmantel,

Welcher meine Blöße deckt!

Also sprach ich, doch ironischLächelte das Weib, und lächelndNahm sie eine MistelgerteUnd berührt' damit mein Haupt.

Ich empfand alsbald ein kaltesMißgefühl, als überzögeEine Gänsehaut die Glieder.

Doch die Haut von einer Gans

War es nicht, es war vielmehrEines Hundes Fell Seit jenerUnheilstund' bin ich verwandelt,

Wie Sie sehn, in einen Mops!"

Armer Schelm! Vor lauter SchluchzenKonnte er nicht weiter sprechen,

Und er weinte so beträglich,

Daß er fast zerfloß in Thränen.

Hören Sie", sprach ich mit Wehmut,

Kann ich etwa von dem HundsfellSie befrein, und Sie der DichtkunstUnd der Menschheit wiedergeben?"