Atta T>oll.
Fackellicht und Mondschein spieltenLüstern um die weißen Glieder.
Auch das Antlitz weiß ivie Marmor,Und wie Marmor kalt. EntsetzlichWar die Starrheit und die BlässeDieser strengen edlen Züge.
Doch in ihrem schwarzen AugeLoderte ein grauenhaftesUnd unheimlich süßes Feuer,Seelenblendend und verzehrend.
Wie verändert ist Diana,
Die, im Übermut der Keuschheit,
Einst den Aktäon verhirschteUnd den Hunden preisgegeben!
Büßt sie jetzt für diese SündeIn galantester Gesellschaft?
Wie ein spukend armes WeltkindFährt sie nächtlich durch die Lüfte.
Spät zwar, aber desto stärkerIst erwacht in ihr die Wollust,
Und es brennt in ihren AugenWie ein wahrer Höllenbrand.
Die verlorne Zeit bereut sie,
Wo die Männer schöner waren,Und die Quantität ersetzt ihrJetzt vielleicht die Qualität.
Neben ihr ritt eine Schöne,
Deren Züge nicht so griechischStreng gemessen, doch sie strahltenVon des Celtenstammes Anmut.
Dieses war die Fee Abunds,
Die ich leicht erkennen konnteAn der Süße ihres LächelnsUnd am herzlich tollen Lachen!