Atta Troll.
Dort, am schaurig steilsten AbhangLugt ins Thal, wie eins Warte,Der Uraka keckes Häuslein;
Dorthin folgt' ich dem Laskaro.
Mit der Mutter hielt er RatIn geheimster Zeichensprache,
Wie der Atta Troll gelocktUnd getötet werden könne.
Denn wir hatten seine FährteGut erspürt. Entrinnen könnt' erUns nicht mehr. Gezählt sind deineLebenstage, Atta Troll!
Ob die Alte, die Uraka,
Wirklich eine ausgezeichnetGroße Hexe, wie die LeuteIn den Pyrenä'n behaupten,
Will ich nimmermehr entscheiden.So viel weiß ich, daß ihr Äußres«sehr verdächtig. Sehr verdächtigTriefen ihre roten Augen.
Bös und schielend ist der Blick;Und es heißt, den armen Kühen,Die sie anblickt, trockne plötzlichIn der Euter alle Milch.
Man versichert gar, sie habeStreichelnd mit den dürren HändenManches fette Schwein getötetUnd sogar die stärksten Ochsen.
Solcherlei Verbrechens wurdeSie zuweilen auch verklagtBei dem Friedensrichter. AberDieser war ein Voltairianer,
Ein modernes flaches Weltkind,Ohne Tiefsinn, ohne Glauben,Und die Kläger wurden skeptisch,
Fast verhöhnend, abgewiesen.