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Heinrich Heine.
ZiNpllt XI.
Wie verschlafne BajaderenSchaun die Berge, stehen fröstelndIn den weißen Nebelhemden,
Die der Morgenwind bewegt.
Doch sie werden bald ermuntertVon dem Sonnengott, er streiftIhnen ab die letzte HülleUnd bestrahlt die nackte Schönheit!
In der Morgenfrühe war ichMit Laskaro ausgezogenAuf die Bärenjagd. Um MittagKamen wir zum Pont d'Espagne.
So geheißen ist die Brücke,
Die aus Frankreich führt nach Spanien,Nach dem Land der Westbarbaren,Die um tausend Jahr' zurück sind.
Sind zurück um tausend JahreIn moderner Weltgesittung —
Meine eignen OstbarbarenSind es nur um ein Jahrhundert.
Zögernd, fast verzagt, verließ ichDen geweihten Boden Frankreichs,Dieses Vaterlands der FreiheitUnd der Frauen, die ich liebe.
Mitten auf dem Pont d'EspagneSaß ein armer Spanier. ElendLauschte aus des Mantels Löchern,Elend lauschte aus den Augen.
Eine alte MandolinsKneipte er mit magern Fingern;Schriller Mißlaut, der verhöhnendAus den Klüften widerhallte.