Druckschrift 
Atta Troll : ein Sommernachtstraum
Seite
15
Einzelbild herunterladen
 

Atta Troll. 15

Und die Damen ganz besonders,

Diese zarten Kennerinnen,

Hätten rasend applaudiertUnd ihm huldreich zugeäugelt.

O, der Künstlereitelkeiten!

Schmunzelnd denkt der alte TanzbärAn die Zeit, wo sein TalentVor dem Publica sich zeigte.

Übermannt von Selbstbegeistrung,

Will er durch die That bekünden,

Daß er nicht ein armer Prahlhans,

Daß er wirklich groß als Tänzer

Und vom Boden springt er plötzlich,

Stellt sich auf die Hintertatzen,

Und wie ehmals tanzt er wiederSeinen Leibtanz, die Gavotte.

Stumm, mit aufgesperrten SchnauzenSchauen zu die Bärsnjungen,

Wie der Vater hin und her springtWunderbar im Mondenscheine.

ZMMt V.

In der Höhle, bei den Seinen,

Liegt gemütskrank auf dem RückenAtta Troll, nachdenklich saugt erAn den Tatzen, saugt und brummt:

Mumma, Mumma, schwarze Perle,Die ich in dem Meer des LebensAufgefischt, im Meer des LebensHab' ich wieder dich verloren!

Werd' ich nie dich wiedersehen,

Oder nur jenseits des Grabes,

Wo von Erdenzotteln freiSich verkläret deine Seele?