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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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g Heinrich Heine,

Und er langt ihr manchmal überEin'ge Hiebe mit der Peitsche,

Und die schwarze Mumma heult dann.Daß die Berge widerhallen.

Dieser Bärenführer trägtSechs Madonnen auf dem Spitzhut,Die sein Haupt vor FeindeskugelnOder Läusen schützen sollen.

Über seine Schulter hängtEine bunte Altardecke,

Die als Mantel sich gebärdet;

Drunter lauscht Pistol und Messer.

War ein Mönch in seiner Jugend,Später ward er Näuberhauptmann;Beides zu vereinigen, nahm erEndlich Dienste bei Don KarlosU

Als Don Karlos fliehen mußteMit der ganzen Tafelrunde,

Und die meisten PaladinsNach honettem Handwerk griffen

(Herr Schnapphanski^ wurde Autor)Da ward unser GlaubensritterBärenführer, zog durchs LandMit dem Atta Troll und Mumma.

Und er läßt die beiden tanzenVor dem Volke, auf den Märkten;

> Nach dem Tode Ferdinands VII. von Spanien (gest. 1833) erhob sichbekanntlich ein langer Bürgerkrieg zwischen dessen jüngerem Bruder DonKarlos und der Königin-Witwe Maria Cliristiua. welche die Regentschaft fürihre Tochter Jsabella führte. Ton Karlos hielt sich zur klerikalen, MariaChristum zur liberalen Partei.

° Fürst Felix Lichnowski (1814-48), nahm 1833 in Preußen seine Eni-lapung und trat in die Dienste des Don Karlos. der ihn zum Brigadegeneralund Generaladjutanten ernanute. Nach der Rückkehr aus Spanien schriebLichnowskiErinnerungen aus den Jahren 1837-39" (2 Bde., Franks. 1811bis 1842), die ihn in ein Duell verwickelten, in welchem er schwer verwundetward. Bekanntlich wurde er im September 1848 beim Frankfurter Aufstandvom Pöbel erschlagen.