Hemci Rommizero.
Glaubet nimmer, was sie faselnVon der Liebe Don FredregosUnd Don Pedros schöner Gattin,Donna Blanka von Bourbon.
Nicht der Eifersucht des Gatten,Nur der Mißgunst eines Neidharts,Fiel als Opfer Don Fredrego,Calatravas Ordensmeister.
Das Verbrechen, das Don PedroNicht verzieh, das war sein Ruhm,Jener Ruhm, den Donna FamaMit Entzücken ausposaunte.
Auch verzieh ihm nicht Don PedroSeiner Seele HochgefühleUnd die Wohlgestalt des Leibes,Die ein Abbild solcher Seele.
Blühend blieb mir im GedächtnisDiese schlanke Heldenblume;Nie vergeß ich dieses schöneTräumerische Jünglingsantlitz.
Das war eben jene Sorte,Die geliebt wird von den Feen,Und ein märchenhaft GeheimnisSprach aus allen diesen Zügen.
Blaue Augen, deren SchmelzBlendend wie ein Edelstein, -Aber auch der stieren HärteEines Edelsteins teilhaftig.
Seine Haare waren schwarz,Bläulichschwarz, von seltnem Glänze,Und in üppig schönen LockenAuf die Schulter niederfallend.
In der schönen Stadt Coimbra,Die er abgewann den Mohren,Sah ich ihn zum letztenmal«
Lebend — unglückseliger Prinz!