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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
Entstehung
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nicht die Feuchtigkeit einen Weg findet, bis zum Holzwerkc zu dringen und dieszerstört, welches bei der fortwährend erhöhten Temperatur um so leichter geschieht.Der Boden, da er nahe über den Heitzungs-Kanälen zu liegen kommt, muß derSicherheit wegen ebenfalls unten mit Metall versehen werden.

Scitenwände so wie der Boden sind wohl am zweckmäßigsten von 3 Zollstarken gespundeten Bohlen zu fertigen und innerhalb mit Blei zu beschlagen, derBoden außerhalb aber mit einem strengflüssigeren Metall, am leichtesten mit Eisen-blech zu versehen.

Auch ist es sehr anzurathen, die Scitenwände des Kastens noch miteisernen Stangen oberhalb an einander zu ankern, damit sie nicht von dem Ge-wichte des Wassers auseinander gedrängt werden. Die auf lad. VI. gezeichneteCisterne enthält 164 Cub. Fuß Wasser und dieses beträgt dein Gewichte nach16,824 Pf. oder 98 Ctr. 44 Pf. Mit dieser ganzen Last wird der Boden ge-drückt und die Seitenflächen würden zusammen ohngcfähr einen Druck von3366 Pf. oder 39? Cencncr zu erdulden haben. Man sieht hieraus, daß beiAnfertigung der Cisterne vorsichtig zu Werke gegangen werden muß, wenn keinAusweichen der Seiten oder des Bodens zu fürchten sein soll.

Auf lad. VI. ist der Grundriß und mehrere Profile eines solchen Wasser-Hauses abgebildet und zwar von solcher Größe, wie sich annehmen läßt, daß esallenfalls in nicht gar zu großen Anlagen erbaut werden könnte. V. ist derGrundriß und adcck die in der Mitte des Gebäudes stehende Cisterne. DieFeuerung geschieht vom Vorgelege x aus und die Einrichtung ist so getroffen,daß ein und derselbe Ofen g, sowohl zur Erwärmung des Hauses als zur Erwär-mung des Wassers in der Cisterne benutzt werden kann. Es sind deswegen inden Kanälen bei k und e Schieber angebracht, so, daß wenn nur das Haus er-wärmt werden soll, der Schieber bei e verschlossen, der bei k aber geöffnet wird.Das Feuer verfolgt alsdann den Kanal von A nach i nach K, nach l und trittbei in in den Schornstein. Soll das Wasser der Cisterne, aber nicht das Haus,erwärmt werden, so verschließt man den Schieber t' und öffnet den bei e. DasFeuer verfolgt alsdann die uncer der Cisterne liegenden und durch punktiere Linien