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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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nur darauf ankäme, einige Pflanzen zu kulrivkren, die sonst nicht gut fortzubringensind, so ist nicht wohl abzusehen, wie um einiger Pflanzen willen eine so kostbareEinrichtung gut geheißen werden sollte. Die Anlage erscheint um so unzweckmä-ßiger, da nur sehr wenige Pflanzen in schnell bewegtem, die meisten aber in still-stehendem Master wachsen.

Die Erwärmung des Wassers kann auf zweierlei Art statt finden. Ent-weder legt man außerhalb der Eisterne eine Kesselfeuerung an und leitet schon er-hitztes Wasser in den Behälter, um dem darin befindlichen Wasser den gewünsch-ten Wärmegrad zu ertheilen, oder, was dieser Art der Erwärmung weit vorzuziehenist, man führt Feuerkanäle unter den Boden der Cisterne hindurch und erwärmtso die ganze Masse mit cinemmale.

Bei der ersteren Art ist es unvermeidlich, daß nicht an den Orten, wo dasheiße Wasser einströmt, für eine kurze Zeit der Wärmegrad höher als den Pflan-zen zuträglich ist, steigen sollte und daß die Vermischung mit dem kälteren Wassernur allmählig geschieht, ein Nachtheil, der bei der zweiten Art der Erwärmungfortfällt. Besonders schwierig bleibt die Art der Anfertigung des Wasserbehälters,und wird um so schwieriger, je größer derselbe ist. Laufen die Kanäle, wie billigsein sollte, darunter fort, so muß der Boden nothwendig frei stehen und darf,wenn nicht viel Wärme verloren gehen soll, keine bedeutende Stärke erhalten. Beider in Whirc-Knights angelegten Cisterne bestehen die Seiten aus Holz mir Bleigefüttert, der Boden aber aus Schiefer, welcher ebenfalls mit Blei überzogen istund auf eisernen Balken ruht. Da, wo kein Schiefer, oder wenigstens nicht ingroßen Flächen zu erhalten ist, fällt diese Konstruktion von selbst fort, und aufjeden Fall müssen die eisernen Balken nahe an einander liegen, wenn der Schiefernicht von dem Gewichte des Wassers zerdrückt werden soll. Die Cisterne vonMauerwerk mit wasserdichtem Mörtel zu machen, ist wohl möglich, allein alsdannmuß der Boden in gleicher An gefertigt und unterwölbt werden. Die bedeutendeDicke, welche dadurch entstehen würde, ließe sich aber schwer durchhcißcn und eineMenge Wärmcstoff würde ungenützt verloren gehen. In den meisten Fällen wirddaher die Cisterne wohl von Holz gefertigt und mit Metall ausgeschlagcn werdenmüssen, obgleich mit Sicherheit vorauszusehen ist, daß sie nicht von langer Dauersein wird. Auch bei der fleißigsten Arbeit ist es schwer zu vermeiden, daß