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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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chcn wenn sich Klappe» an, Hause befinden, daß diese, bevor die Flügel geöffnetwerden, in die Höhe gehoben sein müssen, indem sie, nach Angabe der 44. L. miteinem Falze über die Fensterflügel greifen, um das Einregnen zu verhüten. DieConstrucrion der Fensterflügel und deren Verglasung wird ganz genau, wie früher,hin schon beschrieben worden, behandelt. Eben so bleibt die Anlegung der Kanäle,der Heitzräume, der Schornsteine u. s. w. mit den beiden vorigen Häusern die-selbe, daher auch dem Profile kein Grundriß hinzugefügt worden ist. Wäre dieLänge des Hauses unbedeutend, etwa nur 20 — 25 Fuß, so daß der Rauch nochzu heiß in den Schornstein eintreten und eine Menge Wärme verloren gehenwürde, so führt man den Kanal auch an der Hintenvand des Hauses herum,der, wie bemerkt, auf 60 — 80 Fuß Länge noch seine Dienste leistet.

Der Verband eines Traubcnhauses ist gewissermaßen noch leichter als der,der früher beschriebenen Glashäuser, da hier beinahe gar kein Längenverband anzu-bringen ist. Am sichersten ist es, die flachliegendcn Sparren in die Sparren derHinteren Bedachung einzuzapfen und das Rahmcnstück, worauf die Fenster mitihrem oberen Theile aufliegen, zwischen die Sparren einzupassen.

Weniger solide ist es, das in 44. c. mit lc bezeichnete Nahmenstückdurchgehen zu lassen, darin die vorderen Sparren einzuzapfen, die Sparren derHinteren Bedachung aber darüber aufzuklauen.

Bei der geringen Breite, welche diese Häuser erhalten, ist es nicht nothwen-dig, wenn man auf gute Arbeit rechnen kann, die Sparren innerhalb unter deinForst, durch senkrecht stehende Stiele zu unterstützen, welche bei der Benutzungdes Hauses sehr hinderlich sind; obgleich von der anderen Seite betrachtet, dieseUnterstützung wesentlich zur Dauerhaftigkeit des Gebäudes beiträgt.

Von den Spalieren.

Bevor wir eine ausführliche Beschreibung der Treibhäuser geben, ist es noth-wendig, etwas über Konstruktion und Anbringung der sogenannten Spaliere zusagen. Unter Spalier versteht man im Allgemeinen ein Gittenverk von Holz oderEisen, was dazu dient, um daran Pflanzen mit ihren ausgebreiteten Zweigen zu

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