wird. Im Profil ist dieser Stab bei ä angedeutet und in der Ansicht des Ge-wachshauses l'ai). Is. 38. ebenfalls sichtbar.
Die Erwärmung dieser Häuser geschieht durch Heitzkanäle, die aus besondersangebrachten Vorgelegen geheitzt werden. Diese sind, wie aus dem Grundriß zuersehen, an beiden Enden der Hinterwand vom Trcibhause angelegt, wodurch jedeAbcheilung des Gebäudes seine eigene Feuerung erhält. Die Kanäle selbst um-fassen den inneren Raum von 3 Seiten, nämlich an beiden Giebeln und derVorderfronte, und für jede Abtheilung des Hauses läuft der Kanal noch dicht ander mittleren Scheidewand hin und endet in ein Schornsteinrohr. Es tritt hierder Fall ein, daß, da sowohl die Eingänge zu beiden Abtheilungen, als auch dieThür in der Scheidewand durch die Kanäle, wenn sie über der Erde angelegtwären, versperrt sein würden, jene mit dein Erdboden gleich gemacht werden müs-sen. Wenn daher o und c» die Oefen bedeuten, so müssen von ihnen die Kanälebis zur Glaswand, so wie von der Glaswand bis zum Schornstein längs derSchcidcmaucr in der Mitte des Hauses, eiserne Platten zur Bedeckung und anden Seiten Luft-Kanäle erhalten. Längs der Glaswand werden die Kanäle aberüber die Erde gelegt und fangen gleich da, wo die eisernen Platten aufhören (beiK) zu steigen an, bis sie in c ihre völlige Hohe erhalten. Ebenso fallen sie voncl nach e wieder herunter, und vereinigen sich mit dem Kanal, welcher den Rauchnach dem Schornstein abführt. Im Profile würde Imnx die Ansicht des stei-genden Theiles von 1a c im Grundrisse sein. Dadurch, daß die Kanäle beim Ein-träte ms Haus unter die Erde gelegt werden, wird die niedrigere Lage des Ofenbedingt und der Boden des Heitzraumcs erhält etwa 3 Fuß unter dein Bodendes Hauses seine Lage, wie aus dem Profile deutlich zu ersehen ist. Die vor-theilhafteste Stelle für den größten Theil der Pflanzen ist so nahe als möglich anden Fenstern; man darf daher den Raunc längs der Glaswand über dem Kanalnicht unbenutzt lassen. Dieser wird mit einem Brette (g im Profil) bedeckt, wel-ches auf eisernen Stützen s ruht, die mit einem Fuße auf dein Pflaster aufste-hen. Die Bretter selbst werden mit Oeffnungen versehen, die entweder blos miteinem Traufbohr eingebohrt oder auch nach einer länglichen Form eingestemmtwerden, damit die Wärme, welche vom Kanäle aufwärts steigt, durchströmen kann.Auf dieses Brett werden Töpfe mit Pflanzen, und zwar in mehreren Reihen, Hm-