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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
Entstehung
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von dünnen Brettern, die, wie schon früher bemerkt, vorgesetzt werden. Für dieflüchliegenden 4 Fuß breiten 13 Fuß langen Fenster aber würden Laden, welcheaus einem Stücke bestehen, zu schwer zu handhaben sein, und daher deckt mandiese Fenster entweder mit einzelnen Brettern, welche dicht, ein s an das anderegeschoben werden, oder man bedient sich, statt der Laden, hölzerner, mit starkemWachstuche bespannter Rahmen, die so breit und lang als ein Fach zwischen 2Sparren sind. Die Dcekungsart mir einzelnen Brettern ist aber nicht da anzu-wenden, wo gebrochene Fenster sind, weil die Bretter zu weit vom Rahmen abste-hen würden. Bei gebrochenen Fenstern muß man sich der Rahmen bedienen, wo-von das Unterstück so Hoch wird, daß es auf das Deckbrett aufliegt. Diese Bret-ter oder Rahmen werden dicht unter den oberen Sparren bei o i geschoben undunterhalb entweder durch eine dünne Leiste, welche auf dem unteren Brette ä be-festiget ist, gegen das Heruntcrglciten bewahrt, oder sie können auch wie die Fen-sterrahmen durch Vorsteckcr festgehalten werden. Werden Leisten gewählt, so dür-fen solche nicht über ? Zoll stark sein, damit die unteren Fenster, wenn sie herabgezogen werden sollen, so weit in die Höhe geschoben werden können, daß sie überdiese Leisten fortgleitcn, auch erhalrcn sie hin und wieder Ocffnungcn, um dem sichdahinter setzenden Regenwasscr Ablauf zu verschaffen. Außerdem kann man auchdie flachliegcnden Fenster von innerhalb durch Decken, die wie ein Rouleau gezo-gen werden können und über 2 oder 3 Sparrenfächcr fortreichen, sowohl im Win-ter gegen die Kalte, als auch im Sommer gegen zu große Warine schützen.Anstatt der Fensterladen von Brettern oder der mit Wachstuch bespannten Rah-men bedient man sich auch der Rohrmatten zum Decken der Fenster, wodurch aberin der Hauptsache nichts geändert wird. Um das Aufmachen der oberen Fenster-laden zu erleichtern, besonders wenn die Häuser eine bedeutende Höhe haben, hatman mehrere Hülfsmittel angegeben, z. B. die Fensterladen in Schnüren einge-hangcn, mir Gegengewichten, welche in den dazu in der Hintcrwand befindlichen Höh-lungen laufen. Indessen hat diese Vorrichtung das Uebel, daß im Fall eineSchnur zerreißt, es schwierig wird, eine neue anzubringen, und würde es nur davon Nutzen sein, wo sich eine lange Reihe solcher Häuser vorfindet. Desgleichenbedient man sich hin und wieder anstatt der Laden oder Rahmen nur der Decken vonwollenem Zeuge oder starker Leinewand zum Schutz der flachliegenden Fenster und