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Bkndcsticle dienen sollen. Hierunter versteht man solche Stiele, in welchen kleineKopfbänder in Form von Knaggen mit Vcrfatzung befestiget werden, welche eben-falls in die Sparren versetzt sind, und gegen den Schub dienen; l> im Profil istein solcher Knaggen, der außerdem noch sowohl an den Sparren, als an denStiel, mit eiserne!» durchgehenden Schraubcnbolzcn angezogen werden muß, damit,wenn das Holzwerk schwindet oder quillt, was bei Treibhäusern gar nicht zu ver-meiden ist, der Verband nicht wandelbar werde. Im Grundrisse sind die Binde-stiele mit x bezeichnet und würden bei diesem Gebäude 7 Stüek dergleichen, sowie 12 Stück kleinere, aus Kreutzholz gefertigte Stiele nöihig sein. Die Thei-lung der Stiele ist, von Mittel zu Mittel, 3 Fuß 9^ Zoll. Die Stiele erhaltenim Lichten zwischen Schwelle und Nahm eine Länge von 3 Fuß, und diese be-stimmt zugleich die Höhe der Fenster. Der auf den Stielen ruhende Rahm, eim Profil, wird auf der Oberkante, nach der Richtung der Sparren, schräg be-arbeitet, und auf der ganzen Länge desselben ein Brett, cst eingelassen, welches alsTraufbrett dient, um das von den Fenstern hcrunterträufclnde Wasser von demRahm und den unteren senkrecht stehenden Fenstern abzuweisen. Wählt man zudein Rahm breites Holz, so kann der Falz, worin die Fenster laufen, gleich hin-eingearbeitet werden, gewöhnlicher ist es aber, eine eigene Leiste, e, vor dem Rahmanzubringen. Die Sparrenlänge beträgt hier nahe an 13 Fuß, und da eben solange Fensterflügel sich lcichr verwerfen würden, so ist, wie aus der Construcrionder Sparren hervorgeht, auf gebrochene, flach liegende Fenster gerechnet, und dieSparren sind mit einem doppelten Falz versehen. Die vorderen Sparren zapfenunmittelbar in diejenigen Sparren, st ein, welche zur Hinteren Bedachung gehören,und die wieder auf den Umcrzug A aufgeklaut sind, welcher durch Stiele, die rundoder eckig bearbeitet und, des bessern Ansehens wegen, mit einem kleinen Capitälgeschmückt werden können, unterstützt ist. Die Trägersticle, im Grundrisse mit abezeichnet, erhalten unterhalb einen kleinen 2 Fuß Hohen Sockel von Mauerwcrkoder hesser von Sandstein, damit sie der Fäulniß nichr so leicht ausgesetzt sind.
Zwischen die vorderen Sparren wird oberhalb in der Spitze ein Holz, 1»,gelegt und dieses gewöhnlich noch mit einem gehobelten Brette verkleidet. Es dientdazu, den zwischen beiden Hälften des Daches entstehenden Raum zu dichten, da-mit die oberen Fensterflügel mit ihrer ganzen Breite fest anschließen. Die Spar-
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