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und gemäßigt in das Haus eintritt. Solche Röhren sind am zweckmäßigsten vonEisenblech zu fertigen. Eben so hat es der Gärrner in seiner Gewalt, viel oderwenig Ocffnungcn dieser Art zu benutzen und folglich in das Haus mehr oderweniger kalte Luft einzulassen. Ein Vorschlag von Loudon in seiner Garten-Ency-clopädie PAA. 42(1. h. 703., um dem Ueberhcitzen des Hauses vorzubeugen, istwenigstens sinnreich und verdient bemerkt zu werden, auch wenn in der Ausfüh-rung sich finden sollte, daß die Sache noch der Verbesserung bedürfte.
Man bringe nämlich in die Glaswand oder in die flach liegenden Fensterleicht bewegliche Scheiben an, oder noch besser, da das Scheiben-Oeffncn, wenndie Fenster durch Fensterladen in der Nacht bedeckt sind, unmöglich wird, Oeff-nungen mir sehr leicht beweglichen Klappen von dünnen Brettern, oberhalb in derHinrcrfronte an. I'ad. I. 34. und L sei der Durchschnitt einer solchen Ocffnung,die ohngefähr 2 Fuß hoch und 1 Fuß breit wird, deren in einem Hause von 40Fuß lang vier sein können. Diese Oeffnungen werden mir Zargen von Bret-tern versehen, die so ausgesalzt sind, daß die Klappe, wenn sie verschlossen ist, eineetwas geneigte Stellung hat, wie in 1^. .4.. angedeutet ist, damit sie vonselbst ein Empressement hat, in den Falz einzufallen. Auf der Hinteren Seiteder Zarge wird ein Brett cl e von etwa 12 Zoll Höhe angebracht, welches unbe-weglich ist. Au diesem Brette ist eine gewöhnliche Rinderblafe e, welche luftdichtverschlossen ist, befestigt. Die Blase wird bei einer Temperatur, welche als diehöchste des Hauses, worin die Oeffnungen angebracht werden sollen, betrachtet wer-den kann, und die für diesen Fall 15" betragen mag, so weit mit Luft angefüllt,daß sie, nachdem sie luftdicht verffchlossen worden, und an das Brett.cl e befestigtist, der Klappe kein Hinderniß entgegensetzt, um sich zu schließen, und die in derkiA. bezeichnete Stellung anzunehmen. Steigt die Temperatur über 15° undübertrifft also die für die Pflanzen zuträgliche Wärme, so wird dadurch die in derBlase befindliche Luft ausgedehnt, und treibt die Blase auseinander. Diese drücktgegen die leichte in Charnier-Bändern hängende Klappe, öffnet sie und erhält sie solange in dieser Stellung, bis die Temperatur wieder auf 15° erniedrigt ist, wor-auf die Blase zusammenfällt und die Klappe sich verschließt. Ob diese Vorrich-tung schon irgendwo angebracht worden, ist nicht bemerkt; und wird sie hier, wiegesagt, nur darum angeführt, weil sie, sinnreich genug, zu Verbesserungen führen