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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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kleinen größtenteils nicht zu entbehrenden Daches auf der Hinterwand, bekommtein solcher Sparren etwa eine Länge von 12 — 13 Fuß.

Die Fenster-Rahmen selbst werden am besten von 1? Zoll starken und 2bis 2^ Zoll breitem Holze zusammengesetzt, und dürfen, wenn sie dauerhaft werdensollen, die Breite von 4 Fuß nicht überschreiten. Hiedurch wird auch die Entfer-nung der Sparren von einander bestimmt, die hiernach von Mittel zu Mittel, alsMarimum auf 4 Fuß 4 Zoll angesetzt werden kann. Die Fenster erhalten amzweckmäßigsten der Länge nach heruntergehende hölzerne Sprossen, die so nahe aneinander gesetzt werden müssen, daß die Breite der Scheiben nicht über 5, höchstens7 Zoll beträgt. Wird daher der Rahmen im Lichten 3 Fuß 8 Zoll breit undrechnet man für eine Sprosse 1 Zoll Breite und 1^ Zoll Höhe, so würde einsolches Fenster 4 Sprossen erhalten und jede Scheibe würde 7^ Zoll breit wer-den. Dauerhafter aber ist es, die Sparrenabtheilung so zu machen, daß die Fen-ster nur 3 Fuß lichte Breite und 4 Sprossen erhalten, wo alsdann eine jedeScheibe 6 Zoll breit wird. Im Allgemeinen ist anzunehmen, daß je schmaler undkürzer die Scheiben, um desto dauerhafter die Fenster sind.

Der Fensterrahmen kommt mit seinen langen Seiten in einen Falz, welcherin die Sparren gearbeitet ist, zu liegen, so daß er hinauf und herunter gezogenwerden kann. l'ad. 1. 5. ist der Queerschnitt eines solchen Sparrens. Erwird, um möglichst wenig Licht dem Hause zu entziehen, unterhalb (nach deinHause zu) schräg zulaufend gearbeitet, und die Falze werden 1 Zoll breit, so, daßin der Mitte zwischen beiden Falzen 2 Zoll starkes und 2x Zoll hohes Holz ste-hen bleibt; c und -1 sind die beiden Fensterrahmen von 2 Zoll breit und 1! Zollstark, ad aber ist ein Brett, welches auf den stehen gebliebenen Theil des Spar-rens seiner ganzen Länge nach aufgenagelt wird, und dazu dient, das Regenwasservon der Fuge zwischen Sparren und Rahmen abzuleiten. Dies Deckbrett mußvon den Fensterrahmen einen starken Zoll hoch abstehen, damit zwischen beide diezur Bedeckung der Fenster nothwendigen Bretter eingeschoben werden können. Esbekommt seiner Länge nach 2 kleine Höhlungen e k, welche gleichfalls dazu dienen,den auf dieses Holz fallenden Regen abzuleiten, damit er nicht seitwärts auf dieFenster ablaufen kann. Der Länge nach würde der Sparren, wie bb'A. 6. zeigt,aussehen.

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